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November 2017

Die Schülerfirma "Fair: OK" des Gymnasiums Odenkirchen lud am 21. November zur fairen Kaffee-Gala in die Schule ein!

 

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,
durch Ihre Hilfe konnten wir den großen Schritt wagen und unser eigenes, kleines Unternehmen auf die Beine stellen. Wir, die Schülerfirma "Fair: OK!", können dank Ihnen behaupten, nun unser heiß ersehntes erstes Ziel erreicht zu haben: unser eigener, harterarbeiteter Kaffee für Odenkirchen wird schon bald im Handel erhältlich sein! Darum sind Sie eingeladen:

 

Und das ist nun der Odenkirchen Café der Schülerfirma "Fair OK":

(Bild: Eugen Godoj)

 

Nachhaltigkeitstag im Minto mit der Kampagne „Fair Trade Town“



Information – Aktion – spannender Bühnentalk


Der Samstag, 4. November 2017 stand im Mönchengladbacher Shoppingcenter Minto ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. An insgesamt elf Informations- und Aktionsständen präsentierten sich Unternehmen der Region sowie Shops aus dem Minto und zeigten ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Auch der Eine-Welt-Laden die Hochschule  Niederrhein sowie die Kampagne  „Fair Trade Town“ waren vertreten. Und beim Bühnentalk am Mittag sprachen bekannte Persönlichkeiten der Region darüber wie wichtig es ist, sich gemeinsam für den Erhalt unserer Umwelt einzusetzen – und das auf allen Ebenen: global, regional und lokal.

Bühnentalk mit bekannten Persönlichkeiten aus Mönchengladbach
Zentraler Programmpunkt war der Bühnentalk am Mittag. Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners eröffnete die Runde mit einem Beitrag zur nachhaltigen Stadt Mönchengladbach. Er stellte die Initiative „Fair Trade Town“, ihr Engagement und ihre Ziele vor. Außerdem betonte er noch einmal, wie wichtig der faire Handel für eine Stadt wie Mönchengladbach ist. Im Anschluss übernahm Jessica Queißer, Centermanagerin im Minto, das Wort und zeigte auf, was das Minto alles in Sachen Nachhaltigkeit tut. Dazu gehören unter anderem die eigene Car-Sharing-Station, die Bienenzucht auf dem Center-Dach sowie die Tankstellen für Elektro-Autos.
Wie wichtig der Fair-Trade-Gedanke für den Handel ist, betonte Jan Kaiser, Geschäftsführer Handelsverband Nordrhein-Westfalen. Er machte deutlich, wie sehr sich die Erwartungen der Kunden im Laufe der vergangen Jahre verändert haben und dass im Grunde kein Unternehmen mehr am Thema Nachhaltigkeit vorbeikommt. Er sprach auch darüber, wie viel sich in Mönchengladbach seit der Einführung Kampagne „Fair Trade Town“ bewegt hat und wies auf den FairFührer hin – einen praktischen Wegweiser, der Geschäfte mit fair gehandelte Produkten aufführt.
Einen interessanten Einblick in die Welt der nachhaltigen Mode gewährte Prof. Dr. Rudolf Voller, Dekan der Hochschule Niederrhein im Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik. Er ging den Fragen auf den Grund, was „Grüne Mode“ ausmacht, wo man sie am besten kaufen kann und was es mit den zahlreichen Siegeln und Zertifikaten auf sich hat. NEW-Vorstand Frank Kindervatter berichtete über das spannende Thema E-Mobilität und erklärte, wie Nachhaltigkeit auch mit dem Thema Digitalisierung zusammenhängt. Auf großes Interesse stieß zudem der Beitrag von Frederik Abts vom Gymnasium Odenkirchen, der die Schülerfirma „FairOK“ vorstellte. Innerhalb dieses Projekts setzen sich die Schüler für die Integration von Fairem Handel im Schulalltag ein. So entstand zum Beispiel die Idee zum eigenen fair gehandelten Kaffee („Odenkirchen-Café“).

Informationen und Mitmach-Aktionen brachten den Besuchern nachhaltige Themen näher
Modegeschäfte dominieren das Angebot im Minto. Am Nachhaltigkeitstag zeigten Leder Jaeger und JBC, dass Mode nicht nur stylish, praktisch und modern ist, sondern auch nachhaltig sein kann. Bei Leder Jaeger war dafür das gesamte Schaufenster mit den beiden Marken AEP und Satch der Firma Fonds of Bag dekoriert. Das Besondere daran: Ihre Produkte werden komplett aus PET-Flaschen gefertigt. Als Mitglied der Fair Wear Foundation (Mode mit Respekt vor Mensch und Umwelt) informierte JBC den ganzen Tag über das eigene Nachhaltigkeits-Engagement und die Teilnahme am Bangladesch-Sicherheitsabkommen als wichtigen Schritt in eine faire Zukunft.
Ein echter Besucher-Magnet war der Stand von Saturn. Auf der freien Fläche gegenüber der Filiale rückte der Elektro-Riese das Thema Elektromobilität in den Fokus. Das Highlight: Besucher konnten vor Ort Segways und Hoverboards ausprobieren. Diese Chance ließen sich viele Minto-Besucher natürlich nicht entgehen. Auch kulinarisch hatte das Minto heute viel Faires zu bieten: Bei Aldi konnten Besucher verschiedene Fair Trade Produkte wie Kaffee, Saft, Tee und Trinkschokolade verköstigen. Und wer beim Informationsstand der Drogeriemarktkette dm vorbeikam, auf den wartete fair gehandelte Schokolade – natürlich direkt zum Naschen. Der Lebensmittelhändler Rewe stellte an seinem Stand nachhaltige Prozesse im Unternehmen vor und erläuterte wie wichtig Regionalität und soziales Engagement sind. Präsentiert wurde auch die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Bethanien Kinder- und Jugenddorf Schwalmtal.

Nachhaltigkeitstag im Minto als Plattform für Unternehmen der Region
Der Nachhaltigkeitstag im Minto sollte aber nicht nur zeigen, was das Shoppingcenter selbst und die dort ansässigen Läden in Sachen Nachhaltigkeit leisten. Es war vielmehr auch eine Plattform für Unternehmen aus der ganzen Stadt. So waren auch die NEW als Energieanbieter der Region und EGN Entsorgungsgesellschaft mit eigenen Ständen vertreten. Mit einem Energie-Erlebnismodul machte die NEW Themen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Elektromobilität greifbar. Und die EGN präsentierte wirklich coole Upcycling-Produkte der Hephata Diakonie, die aus Textilabfällen Handtaschen herstellt.
Der Stand des Eine Welt Laden, der seit 34 Jahren in Mönchengladbach am Abteiberg zu finden ist, bot zahlreiche Fair Trade Produkte an und informierte über den fairen Handel. Mit Informationsständen vertreten waren darüber hinaus der Imkerverein Mönchengladbach, der die Bienenzucht auf dem Centerdach betreut und im September dieses Jahres den ersten Minto-Honig erntete, und die Hochschule Niederrhein mit ihren Fachbereichen Oecotrophologie sowie  Textil- und Bekleidungstechnik.

Der Nachhaltigkeitstag im Minto: ein voller Erfolg
„Für mich ist es wirklich schön zu sehen, wie viel in unserer Stadt schon für eine bessere Zukunft getan wird“, so Oberbürgermeister Reiners. „Ich freue mich sehr, dass unser großes und über die städtischen Grenzen hinaus bekanntes Shoppingcenter Minto diesen Nachhaltigkeitstag organisiert hat. Er hat gezeigt: Aktionen und Initiativen gibt es bereits viele und auch Pläne für die Zukunft. Packen wir es gemeinsam an und engagieren wir uns weiter in Sachen Nachhaltigkeit – für unsere Stadt Mönchengladbach und die gesamte Region.“  Auch Jessica Queißer zieht ein positives Fazit: „Mit unserem Nachhaltigkeitstag haben wir eine Plattform geschaffen, um unseren Kunden und Besuchern zu zeigen, dass bei uns in Mönchengladbach bereits viel für unsere Umwelt getan wird. Wir im Minto können und wollen einen zentralen Beitrag dazu leisten – über das Centermanagement und in Zusammenarbeit mit unseren Mietern. Und unsere Ideen sind noch längst nicht ausgeschöpft. Wir machen weiter!“

(Pressemeldung Centermanagement Minto) 

Orof. Dr. Voller und die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Frau Rohde mit zwei Studentinnen des Fachbereiches Oekotophologie

(Bild: Prof.DR. Voller)

Oktober 2017

Marktplatz „Öffentliche Beschaffung nachhaltiger Textilien“



Veranstaltung des Kompetenzzentrums am 12. Oktober 2017 

In der Zeit von 10:00 Uhr bis 16.00 Uhr trafen sich Produzenten und Entscheider der Beschaffung aus Kommunen und von anderer Träger der Beschaffung von Dienstbekleidung, um sich über den Sachstand und die Möglichkeiten der öffentlichen Beschaffgung in der Citykirche Alter Markt Mönchengladbach auszutauschen.

Denn die Entscheider auf kommunaler Ebene ist die Beschaffung nachhaltig produzierter Produkte vergleichbar mit einem Tanz auf einem unsicheren Seil. Knappe kommunale Budgets sowie steigender Kostendruck minimieren den Spielraum bei der Preisgestaltung und Produktauswahl auf beiden Seiten des Verhandlungstisches.

Weiteres zur Veranstaltung auf der Internetseite http://www.csr-textil-bekleidung.de

 

Vorstellung des Kochheftes "Fairdy kocht mit dir" im Café Q.


Studierende der Hochschule Niederhein entwickelten zusammen mit Frau Behr vom
Café Q ein Kochheft für Eltern mit ihren Kindern.
An der Vorstellung waren Kinder des Familienzentrum Pelikan in Mönchengaldbach/Rheydt
beteiligt, die als erste KITA in Mönchengladbach als "Faire KITA" ausgezeichnet wurden.

(Bilder: Eugen Godoj)


September 2017




Faire Wochen in Deutschland – Faires Frühstück in Mönchengladbach

Die Stadt Mönchengladbach ist seit Frühjahr 2016 „Fairtrade Town – Stadt des fairen Handels“. Um den Titel Fairtrade Town für Mönchengladbach zu bekommen, mussten Handel und Gastronomie nachweisen, dass sie faire Produkte anbieten. Mindestens 18 gastronomische Betriebe hatten jeweils zwei Produkte aus fairem Handel vorzuweisen. Mit dem Ziel, die Auszeichnung mit Leben zu füllen, bietet zur bundesweiten Aktionswoche die Mönchengladbacher Gastronomie mit Unterstützung der Stadt und Fairtrade eine faire Frühstückswoche an.

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Peter Jost, stellvertretender Vorsitzender des DEHOGA Mönchengladbach, sowie Vertreter der Steuerungsgruppe Fairtrade in Mönchengladbach informieren die Vertreterinnen und Vertreter der Medien zur Einstimmung im Rahmen eines fairen Frühstücks über die Mönchengladbacher Fairtrade-Kampagne.

12 Hotel bzw. Gaststätten beteiligten sich an dieser Aktion in derv zweiten Woche der "FaireWoche". (Text: DEHOGA. Bild: Stadt Mönchengladbach)

Zum Abschluss trafen sich im Hotel Kastanienhof viele der Aktiven im Bereich des fairen Handels und viele Partner des der Kampagne Fairtrade-Town Mönchengladbach.

(Bilder: Eugen Godoj)

 

August 2017

 

 

 






v.l. Georg Beunings, Helmut Wallrafen, Wolfgang Funke, Andrea Brütsch

25. August 2017 Marick

Sozial Holding setzt noch stärker auf Qualität und wird dafür ausgezeichnet

Die Städtische Sozial Holding ist mit der Fairtrade-Urkunde ausgezeichnet worden. Diese hat sie für die Verwendung von fair gehandelten Produkten erhalten. Sie unterstützt mit ihren Aktivitäten die Stadt Mönchengladbach bei der internationalen Kampagne Fairtrade Towns. Geschäftsführer Helmut Wallrafen nahm die Auszeichnung stellvertretend für das Team der Zentralküche der Sozial Holding, in der August-Monfort-Straße entgegen. Die Zentralküche versorgt alle städtischen Altenheime und in Kürze auch die Ganztagsschulen mit Mittagessen. „Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist auch ein positives Signal für alle 900 Beschäftigten der Sozial Holding“, betont Helmut Wallrafen.

Im Sinne des nachhaltigen Konsums hat sich die Zentralküche auch biozertifizieren lassen. Eine Auszeichnung, die zunächst begrenzt ist auf das Produkt der Bio-Kartoffel. „Wir haben uns erst einmal auf die Kartoffel konzentriert, da diese ein wichtiges Lebensmittel für die Bewohner der Altenheime ist“, erklärt Georg Beunings, Betriebsleiter der Zentralküche. „Auch die Beiräte der Altenheime haben sich im Vorfeld geschmacklich eindeutig für die Bio-Kartoffel ausgesprochen“, ergänzt Andrea Brütsch, Diplom Oecotrophologin und zuständig für das Qualitätsmanagement Verpflegung in der Altenheim GmbH. Weitere Fair Trade und Bio-Produkte sollen folgen. „Hier gilt ganz klar Qualität vor Quantität“, so Helmut Wallrafen.

Pressemitteilung von Donnerstag, 24. August 2017 Stadt Mönchengladbach; Bild: Andreas Baum

 

 Juni 2017

Oberbürgermeister Reiners zeichnet Minto Centermanagement mit Fairtrade Town Siegel aus

(v.l. Jan Kaiser, Marco Koch, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners)

Die Stadt Mönchengladbach wurde im März 2016 von Transfair Deutschland als so genannte „Fairtrade Town“ zertifiziert. „Wir sind in Mönchengladbach schon gut aufgestellt, aber wir versuchen stetig neue Partner zu finden, um das Thema fairer Handel mit Leben zu füllen“; so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. „Dass jetzt auch das Minto im Herzen von Mönchengladbach zu den Fairtrade-Partnern zählt, zeigt dass es sich zu unserer Stadt und zu unseren gemeinsamen Zielen bekennt“. Er überreichte heute (8. Juni) dem Minto Centermanagement eine Fairtrade Town Urkunde als Auszeichnung für deren Aktivitäten im Bereich fairer Handel und Nachhaltigkeit.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, so Marco Koch, Technical Manager Minto. „Uns ist es ein großes Anliegen, einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit in Mönchengladbach zu leisten. Die Fairtrade-Produkte, die das Management ab sofort verwendet, sind ein wichtiger Baustein in unserem umfassenden Nachhaltigkeitsengagement. Wir setzen uns dafür ein, dass der Anteil weiter wächst.“ „Das Minto hat Signalwirkung für die Stadt“, freut sich auch Jan Kaiser, Geschäftsführer des Handelsverbands NRW mit Geschäftsstelle in Mönchengladbach, der auch gleichzeitig Mitglied der Steuerungsgruppe Fairtrade Town ist. Fairtrade Town ist eine internationale Kampagne, die sich für einen fairen Handel sowie faire Produktions- und soziale Bedingungen auf der ganzen Welt einsetzt. Die lokale Steuerungsgruppe besteht aus Handelsverband, Hotel- und Gaststättenverband, Hochschule Niederrhein, Stadt Mönchengladbach, Kirchen und Eine-Welt-Initiativen.
Das Siegel steht für fair angebaute und gehandelte Produkte: alle Zutaten eines Produktes, die unter Fairtrade-Bedingungen erhältlich sind, müssen entsprechend zertifiziert sein. Mehr Informationen zum Fairtrade Town Engagement in Mönchengladbach unter www.fairtrade-mg.de.

(Text und Bild: Stadt Mönchengladbach)

 

 Mai 2017



Pressemitteilung von Mittwoch, 17. Mai 2017
Stadt Mönchengladbach

Textilmesse setzte Akzent bei Nachhaltigkeit: Fairtrade Town Mönchengladbach bei „MG zieht an“

Das Thema fairer Handel liegt im Trend: In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Dies spiegelt sich auch im Textil- und Bekleidungsbereich wider und war deshalb ein Thema bei der größten Innovationsmesse der Textilwirtschaft im deutschsprachen Raum „MG zieht an“ am Donnerstag, 18. und Freitag, 19. Mai auf dem Campus der Hochschule Niederrhein.
 
Die Hochschule war dort u. a. mit ihrem Kompetenzzentrum zum Thema Ethik und Nachhaltigkeit vertreten, das Unternehmen dabei unterstützt, ökonomisch erfolgreiches Handeln gleichzeitig sozial und ökologisch verträglich zu gestalten. In direkter Nachbarschaft befand sich der Messestand der Kampagne Fairtrade Town Mönchengladbach. „Fairtrade Towns fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Das ist ein wichtiger Aspekt speziell bei Mode und Bekleidung. Deshalb sind wir bei der Messe vertreten“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bei seinem Messebesuch.
 
Die Stadt Mönchengladbach wurde 2016 offiziell als Fairtrade Town zertifiziert. Städte des fairen Handels sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Bildungssektor, die sich für den fairen Handel in ihrem Umfeld stark machen. „MG zieht an“ wurde in diesem Jahr zum 10. Mal gemeinsam von der Hochschule Niederrhein und der städtischen Wirtschaftsförderung veranstaltet.

 

(Text und Bild: Stadt Mönchengladbach)

 

Februar 2017

Wieder verzaubert Fairtrade die Jecken
Veichendienstagszug in Mönchengladbach


(Bilder: Jürgen Breuer)

 

Januar 2017

Schulungskonzept für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Textilhandel Projektteam Nr. 7


Personalschulung zu Nachhaltiger Mode

Zielsetzung
Die Projektarbeit umfasste drei Aufgabenbereiche mit dem Ziel das Verkaufspersonal effektiv zum Thema Nachhaltigkeit zu schulen. Dabei wurde sowohl ein Leitfaden für eine Verkaufsschulung, als auch ein Konzept für eine Schulung am Point of Sale ausgearbeitet. Außerdem wurden Strategien entwickelt, um wirkungsvoller auf die Nachhaltigkeit der online angebotenen Produkte aufmerksam
zu machen.

Problemstellung
Im Umgang mit dem Verkaufspersonal hat sich gezeigt, dass Kenntnisse zum Thema Nachhaltigkeit nur in äußerst geringem Maße vorhanden sind. Auch in Bezug auf die im jeweiligen Geschäft angebotenen nachhaltigen Produkte, weist das Verkaufspersonal große Wissenslücken auf. Außerdem existiert meist nur sehr wenig Know-How zu speziellen Verkaufstechniken, die notwendig sind, um potenzielle Käufer von nachhaltiger Mode erfolgreich zu beraten.

Ergebnisse
Mithilfe von Umfragen, die im Rahmen der Projektarbeit sowohl mit Käufern als auch Verkäufern durchgeführt wurden, konnte festgestellt werden, dass viel Aufklärungsbedarf zu der Thematik nachhaltige Mode besteht. Daher lag das Augenmerk der Projektarbeit bewusst auf der informativen und methodischen Wissensübermittlung an das Verkaufspersonal.
Um dies zu realisieren, wurden zwei verschiedene Schulungsmethoden ausgearbeitet. Einerseits besteht die Möglichkeit das Personal mithilfe einer mehrstündigen Verkaufsschulung fortzubilden. Des Weitern gibt es die Möglichkeit, das Verkaufspersonal direkt vor Ort, d.h. im jeweiligen Geschäft, zu schulen. Um die Nachhaltigkeit der angebotenen Produkte auch online erfolgreich zu vermitteln, wurden
außerdem Online-Hilfen zur optimierten Gestaltung einer Website ausgearbeitet.

Schlussbetrachtung
Im Laufe der Projektarbeit und vor allem mithilfe der Interviews ist deutlich geworden, dass das Thema Nachhaltigkeit einem Großteil des Verkaufspersonals zwar geläufig ist, jedoch kein detailliertes Wissen und Verständnis zu der Thematik besteht. Dieser Zustand bildete den größten Antrieb für das Projektteam eine Schulung zu entwickeln, die ein fundiertes Wissen zum Thema Nachhaltigkeit effektiv an das Verkaufspersonal und somit auch an die Kunden vermittelt. Das Ziel des Teams war es durch die erfolgreiche
Ausarbeitung des Projekts, den Startschuss für eine in Zukunft bessere Schulung des Personals zum Thema Nachhaltigkeit zu geben und dies durch die Entwicklung der hierfür notwendigen Methoden auch zu ermöglichen.

Danksagung
Wir danken Herrn Prof. Voller, Frau Prof. Finsterbusch, sowie der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town Mönchengladbach für die
Unterstützung

Prof. Dr.-Ing. Karin Finsterbusch, Webschulstraße 8, 41065 Mönchengladbach

Alle Materialien finden Sie hier:   Kompletes Konzept

 

 

September 2016

 


Aktionstage für fairen kommunalen Einkauf

Gemeinsam mit Mönchengladbacher Akteuren veranstaltete das Eine Welt Netz NRW die Kampagne „Wertvoll einkaufen – Mönchengladbach kann fair“. Die Aktionstage fanden von Mittwoch, 21. bis Samstag, 24. September im Rahmen der Fairen Woche vor der Evangelischen Hauptkirche am Rheydter Markt statt. 

Die großformatige Fotoausstellung thematisiert die Verankerung von Sozial- und Umweltkriterien im öffentlichen Einkauf von Kommunen. „Für die Billigproduktion hiesiger Güter zahlen Arbeiter weltweit einen hohen Preis. Bewegende Bilder illustrieren dies in der Wanderausstellung“, so Katharina Edinger vom Eine Welt Netz NRW. 

 

Robin Eckert || Dort: GMB Akash

Weitere Infos zum Thema: Aktionszeitung "Wertpapier"

 

September 2016


„Ein Prozess, der nur gemeinsam Wirkung entfaltet“

Vereine und Initiativen können die Stadt im Prozess für fairen Handel unterstützen

 
 

Mönchengladbach ist seit dem 11. März 2016 Fairtrade Town und damit Teil einer internationalen Kampagne für bessere Arbeits- und Produktionsbedingungen von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein Ziel dieser Kampagne ist die stärkere Vernetzung von öffentlicher Hand, Politik, Wirtschaft, Kirche und Zivilgesellschaft. Aus diesem Grund hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners anlässlich der fairen Woche 2016 Vertreterinnen und Vertreter von neun Mönchengladbacher Initiativen, Vereinen und Parteien ins Rathaus Abtei eingeladen, die sich auf unterschiedliche Weise für gerechteren Handel einsetzen: Durch die Verwendung von fair gehandelten Produkten innerhalb ihrer Organisation sowie durch Öffentlichkeitsarbeit und gezielte Aktionen.

 „Sie unterstützen die Stadt in ihren Aktivitäten des fairen Handels. Das ist wichtig, denn es handelt sich um einen gesellschaftlichen Prozess, der nur gemeinsam Wirkung entfaltet“, betonte Reiners. Da Transfair in Deutschland Kommunen und Kreise sowie Universitäten und Schulen auszeichnet, nicht jedoch Vereine oder Initiativen, hat die Steuerungsgruppe Fairtrade Town mit dem Oberbürgermeister an der Spitze eine eigene Mönchengladbacher Urkunde entworfen für folgende Einrichtungen: Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach, Elisabethcafé der Grabeskirche St. Elisabeth, Hannes Begegnungszentrum der Pfarre Herz Jesu, städtische Jugendeinrichtung PE 12, Kleingartenverein Pesch, Mehrgenerationenhaus des Paritätischen, Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsgruppe Die Piraten-PARTEI, Tiergarten Mönchengladbach. 

Dr. Mona Pursey, Promotorin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit in NRW kam aus Aachen und betonte: „Aachen kann von solch einem zivilgesellschaftlichen Engagement viele Impulse mitnehmen“. Der OB hofft nun, dass noch viele Einrichtungen dem guten Beispiel der heute ausgezeichneten folgen: „Sie alle sind aktiv auf die Stadt zugekommen und haben ihre Mitarbeit angeboten. Sie sind echte Pioniere“, so Reiners. Wer den Prozess in Mönchengladbach unterstützen möchte, kann sich auf der Homepage www.fairtrade-mg.de informieren oder eine Mail schicken an
 info@fairtrade-mg.de.

Fairtrade

Bereits 1,6 Millionen Produzenten – zumeist Kleinbauern – und ihre Familien profitieren von stabilen Mindestpreisen, der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte und der Förderung von umweltschonendem Anbau. Fairtrade Deutschland arbeitet in einem breiten Netzwerk von aktiven Unterstützern.

Fairtrade-Siegel

Das Siegel steht für einen festen Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt. Die Fairtrade-Prämie muss von den Bauern-Kooperativen dafür verwendet werden, Projekte zu finanzieren, die der Gemeinschaft zu Gute kommen. Das Siegel steht für ein Verbot von Diskriminierung, Zwangsarbeit und ausbeuterischer Kinderarbeit. Die Einhaltung der Fairtrade-Standards wird von unabhängigen Stellen kontrolliert. 
(Text und Bild: Stadt Mönchengladbach)

 
 
 
 

März 2016

Im März 2016 wurde die Stadt Mönchengladbach als 404 Stadt in Deutschland
als fair handelnde Stadt zertifiziert!





 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 Februar 2016

 

 "Fairtrade fairzaubert" 

Präsentation des fairen Gedankens im Karneval:

Gemeinsam mit vielen Akteuren und Institutionen ist es uns gelungen, im Karneval das Thema Fairtrade in den drei Städten Neuss, Düsseldorf und bei uns in Mönchengladbach zu positionieren.

In Mönchengladbach half uns dabei besonders die Hochschule Niederrhein mit ihrem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik, die in einem Projekt Kostüme zum Thema 'Fairtrade fairzaubert' entwickelte und umsetzte.


(Bild: Prof. Dr. Rudolf Voller)

Die Mönchengladbacher Firma Gardeur spendete für diese Kostüme den Jeansstoff; die fairen T-Shirts und fairen Tragetaschen wurden durch eine Spende des Eine-Welt-Ldens Mönchengladbach e.V. ermöglicht.
Der Vorsitzende des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes Bernd Gothe sorgte dafür, dass der gemeinsam mit Neuss und Düsseldorf gestaltete Karnevalswagen auch im Mönchengladbacher Veilchendienstagszug mitfahren konnte.
Neben der Hochschule Niederrhein, dem Evangelischen Gemeindeverband Mönchengladbach, der Mönchengladbacher Volksbank, dem Hotel und Restaurant Elisenhof, der Agentur collinet Werbetechnik, HEPHATA Mönchengladbach, Transfair Deutschland e.V. unterstützte uns mit viel fairem Wurfmaterial die REWE Hürth bzw. die REWE Filiale Rheydter Straße in Mönchengladbach.

Bei all diesen Personen und Organisationen bedanken wir uns herzlich. 



(Bild: Stadtsparkasse Mönchengladbach) 

45 Teilnehmende im stömenden Regen unter dem Motto 'Fairtrade fairzaubert'!