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Faire Woche in Mönchengladbach

Die Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreicht werden kann. Wie müssen Produktions- und Konsummuster aussehen, damit sie nicht zu Lasten von Mensch und Natur gehen? Was kann der Faire Handel dazu beitragen und welchen Beitrag kann jede*r einzelne von uns leisten?

DAS AKTUELLE SYSTEM IST NICHT ZUKUNFTSFÄHIG

Der tägliche Blick in die Zeitung macht mehr als deutlich, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster alles andere als nachhaltig sind. Mehr als 1 Mrd. Menschen leiden unter Hunger und Armut, Klimawandel und Artensterben gefährden unsere Lebensgrundlage und wachsende soziale Spannungen bedrohen in vielen Ländern die Demokratie. Und wie so häufig sind es die Menschen im Globalen Süden, die am stärksten von den Folgen betroffen sind. Diese Krisen werden aktuell durch die Corona-Pandemie noch verstärkt.

AUF DEM WEG ZU EINEM GUTEN LEBEN …

… müssen sowohl die Produktions- als auch die Konsummuster auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft werden - so, wie es auch die Vereinten Nationen in Ziel 12 „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“ der Nachhaltigen Entwicklungsziele fordern. Trotz aller negativen Auswirkungen bietet die Corona-Pandemie die große Chance, unser Konsumverhalten und unser Wirtschaftssystem zu hinterfragen. Der Maßstab für unsere Produktions- und Konsummuster darf nicht mehr sein, was wir uns vermeintlich leisten können, sondern was die Belastbarkeit der Erde zulässt - damit alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben, ein gutes Leben zu führen."

Das tun wir besonders freitags und samstags den 11./12. September wie am 18./19. September in der Filiale an der Mittelstraße in Mönchengladbach. 

Dort steht dann ein Stand mit fairen Produkten des Einzelhändlers Edeka Endt, der von Auszubildenen des Lebensmittelhändlers, von Studierenden der Hochschule Niederrhein und von Vertreter*innen der Kampagne Fairtrade-town Mönchengladbach betreut wird.

An diesem Stand können sich die Kunden auch über ihre Vorstellungen zu einem guten Leben auf einer Infotafel nennen, für sich und die Menschen des globalen Südens.

Hier ein erster Artikel über die Aktion aus dem Extra-Tipp:

Im Weiteren gibt es einen Plakataktion zum Thema, an der sich  alle Einzelhändler der Stadt beteiligen können.

 

 

 

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